Okt 132012
 
Redshark_lightworks_besser

Es kann sicher nicht gesagt werden, für Linux gäbe es keine leicht zu bedienbare und funktionelle Video Software. KDEnlive und OpenShot sind beispielsweise Vertreter dieser Gattung. Wie sieht es allerdings im professionellen Segment aus? Gibt es für Linux Video Software, um den (Post)Produktions-Workflow im professionellen Bereich abzudecken? Lightworks für Linux nähert sich der öffentlichen Testphase. Damit werden die Karten im Bereich professioneller Videobearbeitung mit Linux und Open Source in kürze neu gemischt.

Red Shark attack – Video Software kein roter Hering

Ende diesen Monats erscheint die erste Testversion von Editshares Lightworks, die auf Linuxrechnern läuft. Kurz darauf soll die Mac-Version folgen. Die Video Software hat eine große Tradition im Videoschnitt und ist nach wie vor an der Postproduktion berühmter Hollywood-Filme beteiligt. Was Blender 3D im Renderer-Umfeld darstellt, könnte Lightworks als Videoschnittsoftware unter Linux werden. Ob der Quellcode den Weg zur Community findet, ist allerdings noch unklar.

Lightworks – Änderungen für Linux

Lightworks Video Software, Video Editor

Erste Bilder der von Lightworks auf Ubuntu

Über 95 % des ursprünglichen Codes hat den Weg in die Linuxversion gefunden. Der Rest besteht aus wichtigen Anpassungen auf das Open Source Betriebssystem. Beispielsweise die GPU Beschleunigte Effekt und Videoausgabe mittels Directx unter Windows wurde durch OpenGL ersetzt. Auch die Umsetzung von effizientem Multithreading war einer der Hürden, die genommen werden mussten.

Editshare verstärkt seine Aktivitäten

Anfang Oktober hat Editshare mit den Redsharknews.com eine Newsseite mit aktuellen Infos über professionelle Visualisierung in englischer Sprache etabliert. Im Zeichen von Lucy, dem roten Lightworks Maskottchen, sind dort schon eine Menge informativer Artikel zu finden. Dies kommt nicht nur den nach Angaben von Editshare fast 400 000 Nutzer der professionellen Video Software zugute. Ein guter Tipp für Videobegeisterte und Technikfreaks.

Lightworks – Cross Plattform Video Editor mit Zukunft

Lightworks Video Software, Video Editor

Nicht nur in Hollywood beliebt

ıllıllı Auch wenn das bekannte Cinelerra viele Effekte und Funktionen beinhaltet, sind diesem Video Editor
klare Grenzen gesetzt. Zudem lässt die Update-Politik von Heroine Virtual Ltd. viele Nutzerwünsche offen. Auch vom Cinelerra-Fork Lumiera! war lange nichts mehr zu hören.  Es ist zu erwarten, dass Lightworks einen anderen Weg geht.  Durch die baldige Verfügbarkeit auf mehreren Plattformen könnten Videodaten in heterogenen Umgebungsstrukturen ausgetauscht und bearbeitet werden.

Lightworks kann für Linux Der! Video Editor für den letzten Schliff im Video-Workflow professioneller Produktionen werden. Auch wenn Editshare mit der Pro-Version kommerzielle Ziele verfolgt, führt die Vermarktung sicherlich dazu, dass auch die Community-Variante dauerhaft von den Updates profitiert. Mit Lightworks würde Linux weitere Verbreitung im Umfeld professioneller Video-Produktionen finden. Als Linux Betatester freue ich mich schon auf Ende Oktober und hoffe, dass Editshare die wichtigsten Hausaufgaben für die Linuxversion erledigt. Denn gerade für Videoproduktionen sind neben den wichtigsten Funktionen Stabilität und Geschwindigkeit wichtige Kernkompetenzen, nicht wahr? ıllıllı

Okt 062012
 
Blender_-_logo_1

Eine kleine Versionsnummernänderung hinter dem Komma, ein großer Schritt für den professionellen 3D Renderer. Die aktuelle Version von Blender profitiert von einigen neuen Möglichkeiten aus den Bereichen Video und Filmtechnik. Weiter gab es ein paar Updates an der GPU unterstützten Cycles Engine. Aber auch das Modellieren von 3D Objekten wurde erweitert.

Blender 3D Software,3D Renderer

Aktueller Blender Film Tears of Steel

Die 3D Software Blender hat stark durch die Produktion und die Anforderungen des letzten Blender Filmes Tears of Steel! profitiert. Viele neue Funktionen wurden in dieser Version hinzugefügt, aber auch viele Fixes für frühere Bugs haben es in die aktuelle Blender Version geschafft. Laut den Entwicklern lag der Schwerpunkt dieses Mal auf der Realisierung einer vollständigen VFX-Pipeline mit verbessertem Motion-Tracking, einem planaren Tracker, leichterem Green Screen Keying und einem neuen Masken-Editor.

What’s new in Blender 2.64?

Cycles Rendering erhielt viele kleinere Features und Verbesserungen für die Nutzung und im Engine Bereich.

Sculpting unterstützt nun Masken, und ein Haut Modifier wurde hinzugefügt, um zügig ein Modell aus Skeletten mit einer Oberfläche zu überziehen. Die Spiel-Engine erhielt verbesserte Schatten und Physik Optionen und Collada Export hat jetzt mehr Optionen für den Export in andere Game-Engines.

Masken können nun im Bild-und Videoclip-Editor erstellt, in Compositing verwendet und zudem animiert werden. Das Motion-Tracking freut sich über eine feinere Steuerung  und Vereinheitlichung in der Bedienung.

Ein paar Verbesserungen hat auch die Game Engine abbekommen. Hier gab es wie angesprochen, ein paar Updates im Bereich Licht und Schatten-Effekten.

Die Multithread – Fähigkeit vom Cycles Renderer wurde weiter verbessert. Zudem wird das sogenannte Fisheye-Kamera Rendering unterstützt.

Alle Highlights der neuen Blender-Version zeigt die vollständige Changelog.

Das aktuelle Blender 2.64 kann hier für alle gängigen Systeme runtergeladen werden.

Tears of 3D Software Konkurrenz

ıllıllı Für viele Anwendungen ist die 3D Software Blender mittlerweile auf Augenhöhe mit kommerzieller Software. Geht es mit der Entwicklung so weiter, dürfen wir uns bald auf den ersten abendfüllenden Film, der vollständig mit Blender und Open Source erstellt wurde, freuen. ıllıllı

Sep 172012
 
Blender_-_logo_10_Jahre

Im Jahre 2002 wurde die Idee für die Blender 3D Software Wirklichkeit. Das ist jetzt 10 Jahre her. Ein Grund, die diesjährige Blender Jahreskonferenz im Zeichen dieses Jubiläums abzuhalten.

Der Grundstein für die 3D Software wurde bereits 1995 gelegt.

3D Software Blender 2.03

Erster Blender Splash Screen

In diesem Jahr erkannte der Niederländer Ton Roosendaal, Chef des 3D Animationsstudios NeoGeo, dass die firmeninterne 3D Software zu alt und zu mühsam zu warten war und dadurch eine Neuprogrammierung von Grund auf unerlässlich schien.

Die Idee von Blender wurde geboren. Im Jahre 1998 gründete Ton die Firma Not a Number Technologies, um Blender fertigzustellen und zu vertreiben. Das Vorhaben war nicht von Erfolg gekrönt und so ging die Firma den Bach runter.

Des einen Leid, der vielen Freud

Nach dem Bankrott waren die enttäuschten Geldgeber damit einverstanden, Blender für einen Betrag von 100.000 Euro unter die freie Softwarelizenz GNU General Public License (GPL) zu stellen.

Um das Ziel zu erreichen, diese Summe in Form von Spenden zu sammeln, gründete Ton Roosendaal im Jahre 2002 die Blender Foundation. Diese Sammlung war ein voller Erfolg, denn zur Freude der Open Source Community war das Ziel nach kurzer Zeit erreicht.

Seit 2003 wird an Blender stark weiterentwickelt und regelmäßige Open Movie Projekte markieren deutlich Etappen, die mit offensichtlichen Entwicklungssprüngen einhergehen. Genauso wie Elephants Dream im Jahre 2006 wird die aktuelle Produktion die 3D Software ein gutes Stück nach vorne bringen.

Blender 3D Software Konferenz 2012

Die nächste Jahreskonferenz findet wie gewohnt in Amsterdam, De Balie, dieses mal 12-14. Oktober statt.

3D Software Blender Suzanne

Blender Suzanne, eines der Standard 3D Modelle

Aufgrund des Jahrestages von Blender als Open Source Projekt sind Sonderaktionen geplant. Neben einer Mischung aus Fachvorträgen auch mit wissenschaftlichem Anteil, Fallstudien aus Ateliers und Werkstätten von Künstlern und Entwicklern gibt es den nach einem Blender Standard 3D – Modell benannten Suzanne Award.

Das Animationsfestival, bei dem 90 Minuten lang Kurzfilme auf Basis des 3D Renderers gezeigt werden, findet im dortigen Kino am Freitag statt. Abgabefrist für eigene Projekte ist der 1. Oktober.

ıllıllı Interessant, dass gerade eine Person immer wieder in den Vordergrund trat, um das Projekt Blender am leben zu halten und weiterzuentwickeln. Sei es bezüglich Programmierung, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit. Hier gab jemand sein Baby nie aus der Hand. Zu aller Nutzen. Danke, Ton.ıllıllı

Sep 132012
 
avidemux

Das schweizer Messer für Videoschnitt und Konvertierung, der  Avidemux Video Editor hat nach Längerem aufgrund der Neuprogrammierung eines großen Teils des Quellcodes oder gemäß den Entwicklern  ”Rewrite aller Internals” ein größeres Update erfahren.

Neben den obligatorischen Bugfixes stechen besonders die bessere Performance durch Hardwarebeschleunigung und die Erweiterungen im Audio Bereich hervor.

Video Software beschleunigt

Video Software Avidemux 2.6 update

Video Software im technischen Höhenflug

Nach einiger Zeit gefühltem Stillstandes in der Entwicklung überraschen die Macher der Crossplattform Video Software Avidemux mit einem großen Release. In den letzten Jahren gab es eher Bugfixes, sowie geringe Änderungen in der Oberfläche. Jetzt sind einige größere Verbesserungen unter der Haube zu verzeichnen.

Unter anderem folgende Systemänderungen wurden umgesetzt:

  • Hardware-beschleunigung aktuell mittels VDPAU (Video Decode and Presentation API) – Hier profitieren temporär lediglich Grafikkarten von NVIDIA + S3 Graphics
  • OpenGl Filter (nur Qt4/mac & linux) – Hiervon profitieren 3D – Karten aller OpenGl – kompatiblen Hersteller unter Linux.
  • Unterstützung für zusätzliche Skriptsprachen wie Spidermonkey, TinyPy und QtScript
  • Neuerdings werden mehrere Audiospuren für Ein / Ausgang unterstützt.

Installation Video Editor Avidemux 2.6

Wer die neue Version der Video Software erst einmal testen möchte, kann z.B. unter Ubuntu die Systemversion 2.5x und die neue 2.6 parallel nebeneinander laufen lassen.

Die Installation funktioniert mittels GetDeb Repository. Zuerst kann die Repository einfach mittels dieser .deb-Datei hinzugefügt werden.

Nach der Installation der .deb – Datei einfach folgende Befehle in ein Terminal eingeben.

Update der Datenbank:

sudo apt-get update

Und für die Neuinstallation der aktuellen Version 2.6 von Avidemux:

sudo apt-get install avidemux2.6

Video Editor mit Hardwarebeschleunigung

Mit Hardwarebeschleunigung niemals unten durch

Für andere Linux-Distributionen, Windows und Mac OS X gibt es den Video Editor Avidemux 2.6  hier zum download.

Nr. 2.6 lebt

ıllıllı Die Redewendung “Back on track” wäre sicher im Falle des beliebten Audio Editor – Tools, unangemessen. Avidemux ist niemals aufgrund fehlender Aktualität aus dem Fokus der Nutzer gefallen!

Die aktuelle Version kann mehr als nur als Lebenszeichen verstanden werden. Durch OpenGL Unterstützung profitieren nicht nur NVIDIA Chipsatz Nutzer durch kürzere Konvertierungszeiten. ıllıllı

Sep 102012
 

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt. Glücklicherweise hat das Video Software – Baby von Editshare, Lightworks in der Linuxversion die ersten Schritte in die Öffentlichkeit, heißt, mit einer Testbuild auf der Vorstellung auf der IBC, gemacht.

Nach der langen Wartezeit auf eine installierbare Linuxversion oder sogar der Veröffentlichung des versprochenen Quellcodes, gibt es sogar einen Termin für die Alpha – Version der professionellen Videoschnittsoftware.

Auf Nachfrage meldete sich ein Mitarbeiter des Technical Sales Support – Teams mit dem Hinweis, dass man nach der ersten LINUX Demonstrations – build auf der IBC 2012 in Amsterdam schnellstmöglich die Beta – Version herausbringen wolle.

lightworks.jpg

lightworks für Linux – Alpha Release für Oktober geplant

Etwas mehr grenzt eine Stimme aus dem Lightworks Entwicklungsteam den Termin im Forum! ein. “We aim to have a Linux alpha build available on October 30th”.

Weiter gibt ein Moderator von Editshare zu bedenken, dass nicht vergessen werden sollte, dass die Alpha-Version der Video Software noch nicht so stabil ist und man sicherlich noch keine wichtigen Projekte damit realisieren sollte, um keinen Datenverlust zu riskieren.

Zudem wird (relativierend Red.) darauf hingewiesen, dass die aktuelle Version aufgrund vieler Tests schon eine gewisse Stabilität hat, jedoch wegen des Alpha-Status “unvorhersehbare Dinge” passieren könnten.

ıllıllı Nach der bisherigen Geduldsprobe für Linux – Nutzer kommt die Nachricht schon fast überraschend, dass die erste Testversion von Lightworks für Linux in greifbarer Nähe liegen könnte. Wenn die Entwickler der Video Software nicht noch ein paar wichtige Löcher stopfen müssen, wäre dies dann schon nächsten Monat. Passend zum Weltspartag. ;)  ıllıllı

Sep 062012
 
150px-The_GIMP_icon_-_gnome.svg

GIMP Foto Software Nutzer dürfen sich über weitere, dauerhafte Inspiration und Infos freuen.

Tatsächlich widmet sich ein Team von Enthusiasten mit einem regelmäßig erscheinenden kompletten Magazin der besten Bildbearbeitung für Linux.

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Zum ersten Mal hat man etwas über das Projekt vor etwa einem Jahr gehört,  zusammen mit einer Aufforderung zur Einreichung von Beiträgen.Seitdem hat sich eine ganze Menge! getan. Im Herbst diesen Jahres darf mit der ersten Ausgab gerechnet werden.

Erstes Magazin Cover der Foto Software

Erstes Cover von the Gimp Magazine


Das kostenlose! Magazin soll sich an Gelegenheitsnutzer sowie an Fortgeschrittene gleichermaßen richten und sich neben der Foto Software mit weiterer Open Source aus dem Fotobereich beschäftigen.

Die Herausgeber, allen voran  Czajka Steve, der die Projektleitung inne hat, freuen sich, trotz der Tatsache, dass man gerade mal vor drei Monaten mit der Zusammenstellung der Beiträge begonnen hat, dass die für die Erstausgabe geplanten 50  Seiten fertiggestellt werden konnten.

Gimp Magazin für Einsteiger und Profis

In der ersten Ausgabe geht es unter anderem um folgende Themen:

  • Der Workflow einen Profi – Fotografes wird vorgestellt, der hauptsächlich GIMP und UFRAW verwendet
  • Verschiedene GIMP-Tutorials
  • HDR-Fotografie mit GIMP und verwandten Software-Paketen
  • Eine Liste der unentbehrlichen GIMP-Ressourcen und Quellen
  • Design-Galerie mit Beiträgen aus der GIMP-Gemeinschaft
  • Ein einzigartiger nicht-technischer GIMP 2.8 Test

Das digitale Magazin verwendet ein traditionelles Layout und soll als PDF-und im EPUB Format erhältlich werden. Ebenso soll eine Online-Version des Gimp Magazin PDF s auf issuu.com veröffentlicht werden.

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Erste Ausgabe des GIMP – Magazines erschienen

Die erste Ausgabe des GIMP – Magazines ist nun wie erwartet erschienen.

ıllıllı Ich muss wirklich sagen, es ist sogar etwas künstlerischer, als erwartet, geworden.  Auch wenn die eigenen Englischkenntnisse nicht ganz ausreichen mögen, so finden sich in dem Magazin sehr schöne und künstlerische Illustrationen, die zeigen, was mit der Foto Software möglich ist. ıllıllı

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Cover der Erstausgabe des GIMP – Magazines

Die Erstausgabe des Gimp-Magazines kann auf gimpmagazine.org runtergeladen werden.

Viel Spaß beim lesen.

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Möglicherweise soll das Magazin auch im Ubuntu Software Center erscheinen. Dies steht allerdings noch in den Sternen.

Lesestoff für die Open Source Foto Software

ıllıllı Ein neues regelmäßig erscheinendes Magazin, welches meine Lieblings Bildbearbeitung zum Thema hat? Gekauft! Ups! Ist ja kostenlos. ;) Das Projekt macht einen sehr organisierten Eindruck und wird sicher viele Multimedia Linux Benutzer ansprechen. Viel Erfolg! ıllıllı

Sep 042012
 

In der nächsten Zeit erscheinen ausgesuchte Artikel des multimedia-linux-blog’s auf planet.ubuntuusers.de. Dies zum Anlass möchte ich ein paar Worte zur Begrüßung und zur Vorstellung meines Blogs loswerden.

Gleich vorab: Als Neuling im Bloggerbereich tut es richtig gut, bisher so herzlich und mit vielen Tips auf dem Ubuntuusers Planeten empfangen worden zu sein. Vielen Dank dafür!

Hallo Welt / Ubuntuusers Planet

Was darf man aus der Richtung meines Blogs erwarten? Kurz gesagt: Die Artikel verfolgen das Ziel, die Schwuppdizität™ eines jeden geneigten Lesers im kreativen Open Source – Bereich zu erhöhen. Also mehr Klickibunti und farbenfrohes für den Planeten, sowas wie neue Gardinen und Schnickschnack auf dem digitalen Fenstersims? Nur keine Angst. Von mir gibt es keine Anleitungen zur Installation des neuesten Bildschirmschoners. Vielmehr stelle ich Programme zur Medienverarbeitung im Bereich Audio, Video, Foto etc vor. Für die Zukunft sind Videoanleitungen und ausführlichere Beschreibungen geplant.

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Lieber Silly Walks, als in Konformität gepresst

Natürlich möchte ich mich auch vorstellen. Ich heiße Klaus. Computer waren für mich immer schon (c64 – Zeit) Wundermaschinen, mit denen man kreative Dinge tun konnte. Kreativ in dem Sinne, was Grafik und Musik betrifft. Natürlich haben mich zu Anfang die vielen Games inspiriert, welche die vorhandene Hardware (über die spezifizierten Eigenschaften sogar hinaus) an ihre Grenzen brachte .Was mich damals faszinierte, ist bis heute geblieben. Ob ich früher mit GEOS ein Bild malte oder heute 3D – Animationen mit Blender kreiere, ob ich damals mit Octamed am Amiga oder heute mit Renoise komponiere. Das Thema hat nicht an Reiz verloren. Linux, in meinem Fall nutze ich, Trommelwirbel, jetzt kommt das Outing, das aktuelle Ubuntu mit Unity, welches mir die Möglichkeit gibt, kreativ zu sein.

Ich darf kreativ sein, indem ich vorhandene Software sinnvoll einsetze, um Problemlösungen zu realisieren. Manchmal schwanke ich zwischen Ästhetik und Effizienz, entscheide mich jedoch tendenziell eher für Effizienz.

Warum ist Apple nicht mein Ding? Zweimal wischen, dreimal klicken, Hacken zusammen und schon macht das Handy, Pad, Rechner das, was man will. – Mit Einschränkungen – Apple ist mit seiner Technologie, auch was intuitive Oberflächen betrifft, wirklich Top. (Bitte auf keinen Fall als Aufruf zum Flamewar verstehen. Hier möchte ich lediglich beschreiben, warum ich hier! schreiben möchte.) Es ist ideal, wenn dir die vorgegebenen Funktionen ausreichen. Wenn du regelmäßig gewohnte Wege auf die gleiche Weise beschreiten möchtest. Wenn das größte Übel für dich wäre, “ein changing System zu runnen”- Dann kannst du in den sauren Apfel beißen.

Allerdings würde mich diese Vorgehensweise stark einengen. Ok, vielleicht könnte ich ohne das eine oder andere leben. Wenn ich mir vorschreiben lassen müsste, welche Programme, Dateiformate, Schnittstellen oder Webformate ich nutzen kann oder muss? Was, wenn man mir mit diversen Einschränkungen viele kreative Möglichkeiten vorenthält? Ich möchte an “meinem” System rumschrauben können. Oder wenigstens das Gefühl haben, dass ich das tue. ;) Dieses Gefühl gibt mir Linux.

Trotz freier kostenloser Software kosten diese Möglichkeiten etwas.  Und zwar Zeit, sich mit Open Source auseinanderzusetzen. Lässt man sich darauf ein, kann es wirklich Spaß machen, so wie das bei mir ist. Doch dieses Thema soll jetzt nicht ausgebreitet werden. Man möge mir bitte meine scriptuale Inkontinenz verzeihen.

Von mir die herzlichsten Grüße an die Blogger und Mitarbeiter aus dem hellen Zentrum der Ubuntu – Galaxis.

Mai 282012
 

Wenn viele Fotos und Illustrationen im Internet veröffentlicht werden sollen, sind Watermarker sehr nützliche Tools.

Text oder kleine Logo-Bilder können als Wasserzeichen in verschiedenen Bereichen des Bildes angezeigt werden. Grundsätzlich funktionieren Watermarker  – mit der Auswahl des Zielbildes, der  Auswahl einer Bildquelle, die als Wasserzeichen dient, und die Positionierung auf dem Zielbild.

Die Vorteile von Watermarker 3.0

Natürlich ist es für andere schwierig, diese Bilder weiter  unter einem anderen Namen zu verwenden, was die ursprüngliche Idee eines Watermarker ist. Jeder, der die Bilder sieht, wird auf den Hersteller der Fotos hingewiesen. Auch in der Google Bildersuche werden weisen die Wasserzeichen auf den Benutzer hin.

Diese kleinen Werkzeuge stellen keinesfalls mehr Funktionen zur Verfügung als ein ordentliches Grafikprogramm wie Gimp. Watermarker bekleben ganze Ordner mit Bildern oder Foto-Serien in kurzer Zeit mit dem eigenen Logo. Für Linux habe ich die Watermarker 3,0 gefunden. Er wird einfach eingestellt und funktioniert. Und übrigens, hat es bereit mir eine Menge Arbeit gespart.

Wenn ich ein Wasserzeichen erstelle – verwende ich als Bildformat. . png’s, so dass kein Hintergrund sichtbar ist.

Hier  kann man die Watermarker 3.0 Binärdaten runterladen. Es erfordert eine Java-Laufzeitumgebung, da das Programm   in Java komplett geschrieben wurde und sollte auf jedem System laufen.resynth_2.jpg

Nachdem man Java installiert hat, startet man den Watermarker – mit “Öffnen mit”

Als Wasserzeichen können beispielsweise Text oder Grafiken verwendet werden. Bei einem Bild – Wasserzeichen sollten .png’s oder gif’s bevorzugt werden. Watermarker kann auch die Deckkraft eines Bildes verändern …

Mit dem Programm kann auch die Bildgröße geändert werden, indem man die maximale Breite oder Höhe einstellt, so dass es keine Rolle spielt, ob die Bilderim Hoch oder Querformat vorliegen.

Viel Spaß mit bekleben der Bilderserien!