klaus

Jan 132015
 

Hier ist der letzte Teil  der LinuxCon Nachlese mit meinen abschließenden Eindrücken der Messe. Wo waren die Hauptpunkte? Die Antwort auf die Große Frage: Wie die Linux Foundation ihr Lieblingsprodukt definiert,  wurde beispielsweise am dritten Tag der LinuxCon im Saal 1 gezeigt.

„Linux is sharing“

Vielleicht habe ich es bis zu dieser LinuxCon nicht verstanden. Nun weiß ich, was Linux und Open Source für die Weltgemeinschaft bedeuten kann. Es ergibt sich ein Vorteil für alle, die an gemeinsamen Projekten teilhaben und letztendlich für alle, die die Software nutzen. Dahinter stehen ganz klare kommerzielle Interessen. So schön und einfach zugänglich Gratis Open Source Software für Anwender wie mich gestrickt ist. Letztlich muss irgendjemand Zeit und Geld investieren, um eine gute Lösung anzubieten. „Sharing the best getting the most“.

Live long and prosper with linux

Ein schönes Beispiel für Sharing, welches jedem einen klar ersichtlichen Nutzen gibt, ist das weltweit laufende medizinische Projekt OpenMRS. So rettet freie Open Source Software sogar Menschenleben. Das wirkte vielleicht etwas übertrieben, war jedoch Tatsache. Denkt man jedoch weiter über das Thema nach, ergibt sich aus dem Sharing Gedanken wirklich ein Einsparen von Arbeits- und Lebenszeit, so dass Fortschritte von Projekten stark beschleunigt werden können. Es ist schon fast eine Herausforderung, bei Vorträgen wie diesen nicht euphorisch zu werden.

Linux Foundation brings all together

Diese Kooperation, welche unterschiedlichste Unternehmen, sogar Konkurrenten verbindet, ist meines Erachtens nur durch die freie und offene Architektur von Linux möglich.

Und hier ist ganz besonders die (Aufklärungs) Arbeit der Linux Foundation zu nennen, die zum einen (mit Papa Linus) für die Aktualisierungen des Linux Kernels zuständig zeichnet und durch Schulungen und Projekte gerne unterstützt. Kongressähnliche Events wie die LinuxCon / CloudCon / Embedded Con tragen zum guten Image der Linux Foundation weiter bei. Leute, schlagt mich, aber ich mag die Linux Foundation und die Arbeit der Leute, die dahinter stehen. Vom Marketing Bereich, über die Messeplanung bis zu den offiziell angestellten Kernel-Entwicklern.

 

Keilerei um Open Source

Die Cloud, der man vertraut

Die Gegenwart und Zukunft liegt in der Cloud. Soviel steht fest. Wie im Unternehmens WAN Cloudtechnologien für einen effizienten Workflow sorgen und gleichzeitig Sicherheitsaspekte nicht außer Acht gelassen werden, zeigte eindrucksvoll Frank Karlitschek, der Gründer von OwnCloud. Im Vorfeld der LinuxCon beantwortete er bereits schon ein paar interessante Fragen in einem Interview, welches man auf meinem Blog nachlesen kann.

Frank Karlitschek von OwnCloud

 

Howgh! Am Stand von Apache: Cloud Theorien und T-Shirts

Auch HP im Zeichen der CloudOpen

HP Helion basiert auf der OpenStack-Technologie und soll zu erheblichen Produktivitätssteigerungen innerhalb eines Unternehmens führen. Cloud machts möglich.

 

 Milliarden EUR/ Dollar für Gratis Software?

Warum sollten Unternehmen Milliarden investieren, um Software zu entwickeln, deren Quelltext sie jedem offenlegen?

Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Wie können Unternehmen mit starkem kommerziellen Anspruch nur so viel Geld in freie Software investieren? Ganz einfach. Auch freie Software muss entwickelt, angepasst und strategisch richtig eingesetzt werden. Open Source ist für viele Unternehmen, gerade für die ganz Großen und immer mehr mittelständische bis größere ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden, in den jährlich viele Milliarden fließen.

 

Großer Open Source Pusher Huawei: Hier mit Anthony Soong (links)

Linus Torvalds: Nur echt mit diesem Zeichen

Die Linux Foundation war sich um die Popularität ihres Aushängeschildes und Linux Erfinders Linus Torvalds bewusst und so bediente sie sich eines Gimmicks, um die erwarteten Massen mit einem Souvenir zu versehen. Ein Zauberkasten mit Blitzlicht mixte das eigene Konterfei digital mit einem gespeicherten Linus Torvalds Foto. Naja, wer’s mag.

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Linus fake for the touristas

 

 

„Is it a Nexus 4?“

Ein wahrer Linux Begeisterter gibt sich natürlich nicht mit einer Kopie zufrieden, sondern nur mit dem Original. Am 3. Tag stand Linus‘ Interview auf dem Plan und danach gab es für wenige noch kurz die Möglichkeit, mit ihm ein paar Worte zu wechseln oder ein Erinnerungsfoto zu schießen. Zitat Linus:“Oh its white. Is it a Nexus 4?“. Nein, mein Nexus 5 war für die mehr oder weniger ansehnlichen Blog Fotos von der LinuxCon verantwortlich.

 

Linus Torvalds (rechts 😉   )

Hier ist wie versprochen der dritte Teil des Interviews mit Linus Torvalds.

Interview mit Linus Torvalds auf der Linuxcon 2014 Teil 3

Hier gehts zum ersten Artikel der Serie (link)

Hier gehts zweiten Artikel der Serie (link)

Open Source Blockbuster

ıllıllı  Das waren die drei Tage als Gast der Linux Foundation in Düsseldorf. Drei Tage voller Input, dem Kennenlernen von absoluten Open Source Spezialisten und mit bekannten Branchengrößen auf Tuchfühlung. Sollte sich wieder eine ähnlich gute Möglichkeit ergeben, meine Lieblingsmesse zu besuchen, bin ich wieder dabei. ıllıllı

Jan 052015
 

Hallo liebe Leute, hier ist wie geplant, der 2. Teil der LinuxCon Nachlese.  Diesmal geht es um kleine und größere Aussteller, um Linux Embedded Systeme und wie angekündigt, der 2. Teil des Interviews mit Linus Torvalds.

Kein 2k Problem

Es war, kann schon gesagt werden, keine Messe für die Massen. Das wurde zum einen durch die spezifischen Themen und natürlich auch durch hohe Eintrittspreise realisiert. Trotz allem sagte man, dass dies gemäß Besucherzahlen von über 2000 Anwesenden die wohl bisher größte LinuxCon war. Trotz allem war von Überfüllung keine Spur. Niemand trat sich buchstäblich auf die Füße.

Alle, sogar die vielen Bediensteten, welche die Besucher mit Getränken versorgten, machten einen relaxten Eindruck. Als Gast der Linux Foundation machte es einfach Spaß in einen Bereich hineinzublicken, der mir im realen Leben eher verschlossen bleibt. Wie schon gesagt, dies ist der 2. Artikel zur LinuxCon 2014. Am Ende des Artikels gibt es die Links zum ersten Artikel.

Here we are and cracking.. jokes

Win Win Situationen

Am HP Stand gab es ein paar Pads zu gewinnen und ganz viele Trostpreise. Dazu dienten Mini Blutooth Boom Box Lautsprecher.

Will ich H(a)P(en)

Überall gab es Stifte und sonstige Souvenirs und auch die Linux Foundation verschenkte fleißig T-Shirts.

 

Gute Laune am Fedora Stand

Ohne roten Hut und ganz Open Linux

Die Guys vom Fedora Stand wollten mal nichts verkaufen, wie der Sponsor Red Hat und verteilen fleißig Fedora Linux Sticker zum auf’m Laptop Windows Bapperl überkleben. „Na schiebt mal was rüber, Jungs“ und macht weiter so!

 

Embedded linux: Neues vom Yocto Projekt

Ob in Zukunft der erste Replikator mit Yocto Embedded läuft?

Am Stand des Yocto Projektes wurde fleißig 3D gedruckt und über aktuelle Open Source Technologien gefachsimpelt. Das Yocto-Projekt ist ja bekanntlich ein Open-Source-Projekt, welches einen Rahmen bietet, um unabhängig von Hardware-Architektur, benutzerdefinierte Linux-Basis-Distributionen für Embedded-Produkte zu schaffen.

Dadurch ergeben sich viele unterschiedliche Möglichkeiten gegeben, um z.B. vorhandene Open Source Hardware oder ganz neue Projekte schnell mit der passenden Software zu versorgen.

Geia sas,Costantinos!

Kurz zu den letzten Updates im Oktober:

Die neueste Version 1.7 Yocto gibt es seit Oktober/November 2014 brachte eine Gesamt-Stabilisierung.

Ebenso gab es Verbesserungen in der allgemeine Leistung und Benutzerfreundlichkeit.

Zudem Updates Pakete zu den neuesten Entwicklungen im Bereich Open Source-Software einschließlich gcc 4.9 sind nun enthalten. Ein Wechsel von eglibc zu glibc war auch notwendig, wobei die aktuellen LTSI Kernel-sowie andere Standard-Softwarekomponenten aktualisiert wurden.

Treibstoff: Kein bleifreies Diesel, sondern Embedded Yocto Linux

 Zero harmony with zero downtime

Suse und Red hat stritten sich darum, wer denn nun wirklich Zero downtime beim Kernel update hinbekommen würde. „Die werben damit nur, bei uns funktioniert das wirklich!“ Die Zeit wird zeigen, welche Geschmacksrichtung erfolgreicher wird. Euer Blogger und Poweruser freut sich natürlich über sinnvolle updates. Der Internetsurfer freut sich natürlich, wenn weniger Baustellenseiten auf seinem Monitor erscheinen. Ungeachtet dessen, war das nette Aufgebot am Suse Stand ein Hingucker, der positives Messefeeling versprühte.

Open source mit Hintertürchen: Rechte und Pflichten

Wo Unternehmen viel Geld für Forschung und Entwicklung von Open Source ausgeben, will man natürlich zuerst einmal die Vorteile für sich nutzen und möglichst Mitbewerbern das Mindeste dieser Investition überlassen. Die Rechte, Tücken und Pflichten der GPL auszuloten ist eine Herausforderung, denen sich einzelne Rechtsanwälte nicht mehr allein stellen müssen.

Tatsächlich gibt es einen großen Verbund von spezialisierten Advokaten explizit für den Open Source und Linux Bereich, die sich gegenseitig bei schwierigen Fragen unterstützen. Dass eine solche Organisation existiert, war mir bis dato nicht klar.

Linux vs Linux

Derart entspannte und locker gekleidete Rechtsanwälte, wie auf der LinuxCon, habe ich bis dato nicht gesehen. Ja, es gibt ihn, den Geek Rechtsanwalt, mit technischem Verständnis und Puls am Fortschritt!

Open Source ist Anwalts Liebling

 

 

Intelligenter als Sherlock

Am freundlichen IBM Tisch war immer was los. Neben Gesprächen über Open Source Strategien fachsimpelte man gerne über die neuesten Errungenschaften der KI und über die neuesten Watson Systeme, welche unter anderem im Logistik-bereich eingesetzt werden. Ich kam nicht umhin, mich dafür zu begeistern, wie intelligent mittlerweile Computersysteme und Maschinen Arbeitsabläufe ausführen, über weite Strecken hinweg voneinander lernen und was interessant und zum Teil etwas erschreckend ist, wie wenig Menschen selbst noch in diese Arbeitsabläufe integriert werden und werden müssen.

IBM Hatschi und K.B. Nemsi 😉

 

Können Computer denken?

Am IBM Stand versicherte man mir: Ja, sie können denken. Nur solle man sich davon verabschieden, anzunehmen, dass moderne Rechenmaschinen dies auf die ähnliche Art und Weise wie ein Mensch tun müssten.

Ja, das mag wirklich so sein. Ich hoffe, in der nächsten Zeit einen Artikel über die aktuelle Leistungsfähigkeit neuronaler Systeme fertigstellen zu können. Spannend ist das Thema auf jeden Fall.

IBM Watson Syteme sind bereits seit Jahren erfolgreich im Einsatz und auch gerade aufgrund der werbewirksamen Jepardy Spieles, bei dem die Leistungsfähigkeit eines Computersystems im Vergleich zum Mensch in einer bestimmten Anwendung eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde.

 

Learning by Workshops and Communication

Gefühlte 300 Workshops und Vorträge zu speziellen Themen.  Diese wurden jeweils bereits online angekündigt und festgelegt. Zudem gab es die Infos während der Messe sauber geordnet und jeweils mit extra Spalten für LinuxCon, CloudCon und EmbeddedCon. Alle Orte waren ausgeschildert und nummeriert. Der schnellste weg zur Themenreihe war selbsterklärend und einfach erreichbar.

 

 

Workshops und Vorträge rund um Linux und Open Source: Ein Mekka für ernste Anwender, Geeks und Interessierte

 

Beliebte Themenreihen und große Ankündigungen fanden bei der LinuxCon in Saal 1 statt.

Hardware fix, Software flexibel wie Turnschuh

Hier nur ein Beispiel für einen aufschlussreichen und sehr unterhaltsamen Vortrag: Das Lösen eines Embedded Problems, bei dem es Kamera Geschwindigkeitsproblemen mittels Software Linux Gstreamer. Wenn die Hardware vorgegeben wird, muss die Software flexibel sein. Der Redner plauderte aus dem Nähkästchen, welche Herausforderungen zeitweise auf einen Entwickler zukommen. Von Abgabeterminen über fehlende Inspiration, Teamveränderungen, sowie technischen Herausforderungen, sowie unflexible Vorgaben des Kunden war alles dabei.

„Gstreamer saved my job!“

Die letzte Rettung ist dann oft ein glückliches Open Source Tool, im angesprochenen Fall das Framework Gstreamer, welches das Projekt buchstäblich gerettet hat. Ein wirklich spannender Vortrag, super vorbereitet und die Zuhörer mit Fragen (welche sie auch stellen konnten)  eingebunden, der dazu beigetragen hat, dass die Wertschätzung vieler Anwesenden für Open Source und Linux Software weiter zugenommen hat.

Extraterrestical Geeks from the netherlandish Rechenzentrum

Nebenbei (nochmal) erwähnt, das Mittagessen war nicht nur sehr lecker. Für  Besucher mit Allergien oder Unverträglichkeiten war es ebenso wohlschmeckend, wie auch für Vegetarier, da die Messeleitung im vorraus geplant und auf die über 2000 Besucher sehr gut vorbereitet war.

Offen für(mit) Linux: Mitarbeiter eines Niederländischen Providers

Datensicherung von einem Petabyte pro Woche

Wo werden vom Petabyte Datenaufkommen von einem Tag jeweils ein Petabyte pro Woche gesichert?

Keine schwere Frage. Denn wer mag es nicht gern, das Cern. Für die Datensicherung zuständig und stark an den wissenschaftlichen Hintergründen interessiert, zeichnete sich Jakub Moscicki.

Open Source und Linux live

Tux Bosom und oder Plunderteilchen

Ich traf ihn später beim Essen. Als wissenschaftlich stark interessierter Besucher begeisterten mich seine Ausführungen, welchen Herausforderungen seine wissenschaftlichen Kollegen beim Auswerten der Daten begegnen.

Vom kompensieren der äußeren Einflüsse (z.B. selbst der Werkstoff, aus dem die eingesetzten Sensoren bestehen, beeinflussen die Messergebnisse sehr stark), zur Auswahl der Daten bis zum sichern derselben trägt Open Source dazu bei, dass der Aufbau des Universums mit anderen Augen gesehen werden kann.

Need something to bite 😉

Vip Dinner in der Innenstadt

Ein ganz besonderer Höhepunkt der LinuxCon war das VIP Dinner in der Innenstadt von Düsseldorf. Hier wurden die Größen der Linux Unternehmens-Community und euer bescheidener Blogger eingeladen. Auch hier ergaben sich interessante Gespräche über Unternehmensziele, den Aufbau neuer Märkte oder einfach nur Geplauder über das lösen technischer Herausforderungen.

 

Interview mit Linus Torvalds auf der Linuxcon 2014 Teil 2

Hier gehts zum ersten Artikel der Serie (link)

ıllıllı  Das waren mal wieder ein paar Eindrücke von der LinuxCon. Der dritte Artikel kommt in kürze. ıllıllı

 

 

 

 

 

Jan 012015
 

So, wie schon länger versprochen, möchte ich hier, auch wenn es etwas länger dauerte, eine kleine Messe Nachlese der LinuxCon in Düsseldorf beginnen.

Wie war das Linuxjahr 2014? Mein Jahr war sehr geschäftig und so fand ich nicht so viel Zeit für den Blog. Die drei Tage auf der Linuxcon 2014 / Cloudcon / Embeddedcon waren einfach überwältigend. Ich schreibe über das Messefeeling, ein kleines Experiment, welches möglicherweise wenige zur Kenntnis genommen hatten und meine subjektiven Eindrücke.

Nachdem ich das komplette Wochenende auf einer ganz anderen, aber besonderen Veranstaltung gewesen war, hatte ich natürlich nicht die Möglichkeit, relaxt Montag früh auf der LinuxCon / EmbeddedCon /CloudCon zu erscheinen. Tatsache, es war nicht nur meine allererste LinuxCon. Und nun hier mein Outing: Es war meine absolut erste öffentliche Linux / Open Source Veranstaltung, welche ich je besucht hatte. Man mag es nicht für möglich halten, aber so ist das.

Kongresszentrum in Düsseldorf

Kurz nach 5:00 morgens fuhr ich nun quer durch Deutschland, ins von mir aus weit südliche Düsseldorf. Unterwegs machte ich mir so meine Gedanken, wie so eine LinuxCon ablaufen würde. Im Vorfeld wusste ich, ich würde es mit Ausstellern, von denen einige auch Sponsoren der Messe waren, mit Vertretern der ehrwürdigen Linux Foundation, einigen bekannten Gesichtern und großen Namen und Auditoren zu tun bekommen.

Jedenfalls war mir, wie geschrieben, nicht klar, was mich erwarten würde. Live Kontakt mit Linux Unternehmen oder Geeks aus der Linux Szene hatte ich bisher selten, bis auf Foren und meinen Blog natürlich. Ich freute mich zwar schon auf die Fachsimpelei und Erfahrungsaustausch mit linuxbegeisterten Anwendern und Entwickern. und doch blieb ein etwas mulmiges Gefühl… welches auf der LinuxCon allerdings schnell wie weggeblasen war. Doch dazu später mehr.

Und besonders erwartete ich, kleiner Linux Ensign, vielleicht auch nur Citizen, natürlich die Stippvisite von Linux Kernel Linus Torvalds, der als Sprecher angekündigt wurde. Mal sehen, ob ich den Linux Gründer und Erfinder zu Gesicht bekommen würde.

Nein Leute, Euer Multimedia Blogger hält nichts von besonderer Menschenverehrung oder Autogrammjägern. Und diese Einstellung scheint sich wirklich auch durch die Messe zu ziehen. Hier waren viele Anwesend, die sich in welcher Art auch immer um Linux oder Open Source verdient gemacht haben.

Keine Starallüren und allerorts Hilfsbereitschaft

Mein erster Eindruck deckte sich nicht mit meinen Befürchtungen, das wenigste wäre, mein Englisch reiche nicht aus. Da die Messe in Deutschland stattfand, gab es viele deutschsprechende Besucher, jedoch gerade die Aussteller waren zu 99 % rein englischsprechend. Die Kommunikation hat super geklappt und machte viel Spaß.  Teils konnte ich meine mittlerweile guten Russisch Kenntnisse einsetzen, da auch viele Besucher und einige Aussteller aus den östlichen Staaten angereist waren. Hier war die Freude über mehr Verständnis beidseitig vorhanden und Interviews wurden dadurch erleichtert.

Auch hier mehr Speed mit Linux

Hie und da triffst du Leute, die am Kernel mitarbeiten oder an Distributionen wie Debian oder Leute vom KDE Projekt, wie mir das 2014 passiert ist.

Gerade was die Anwesenden betraf, wurde ich über die (in Bezug auf Fachbereiche) und kulturelle Vielfältigkeit überwältigt. Hier gab es nicht nur typischen Netzwerk-Admin oder den Entwicker-Freak, sondern zudem Headhunter, Unternehmer, Wissenschaftler, Ingenieure und und und..

Aussteller und Sponsoren

Und trotzdem sah man das niemandem an oder merkte irgendeine Tendenz zur Grüppchenbildung oder Abwinken bezüglich Kreativenkonferenz besonders wichtiger VIPs. Ok, das eine oder andere Interview fand schon in manch hinteren Räumen statt. Das war jedoch geplant und zeit technisch wichtig. Leute, die viel beschäftigt sind, haben nicht immer so viel Zeit, wie ich gerade auf der Messe hatte, um mit vielen Anwesenden zu plaudern.

Gerade die Aussteller fühlten sich frei, besonders ausführlich Auskunft über die aktuellen Projekte zu geben. Sei es die patentierte Search Engine oder  über die eingesetzte Distro des Rasperri Pi Clones. Daumen hoch, so war der Eindruck.

Yes we can Embedded Linux-Platine too!

Experiment: Welchen Tunnel nimmt der Linux Geek?

Ort: BMW-Stand

Versuchspersonen: Messebesucher (Linux Geeks)

Hilfsmittel:

  • Aktuelles Automobil von BMW
  • Junge hübsche Linux Software Entwicklerin (JHLSE) als Köder Nr.1
  • Koffer mit Linux Platine als Köder Nr. 2

Linux contra Limousine

Aufbau des Experiments: Man nehme einen aktuellen blank gewienerten BMW und hiefe ihn in den 2. Stock der LinuxCon und versuche, die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich zu ziehen. Dazu achtet man darauf, wenn möglich zu den vorhandenen BMW Linux Entwicklern noch eine junge! hübsche!! Linux Entwicklerin!!! zur Seite zu stellen. In unserem Versuchsaufbau hat man das alles geschafft und Köder Nr.1 geschickt in Szene gesetzt.

So nun zum Köder Nr.2, dem Koffer. Dieser wird auf der Theke des Standes plaziert. Soviel zum Aufbau des Experiments.

Linux contra Lustobjekt

Nun die wissenschaftliche Frage: Welcher Versuchsaufbau übt die größte Anziehungskraft aus. Auf der LinuxCon, versteht sich! Werden sich die hauptsächlich männlichen Messebesucher darum schlagen, das Automobil und /oder die JHLSE Mitarbeiterin  zu begutachten? Auf dem Münchner Oktoberfest, wäre die Antwort sicherlich eindeutig im vornherein klar. Nicht so auf der LinuxCon, denke ich.

Ich war wirklich gefühlte 6 mal am Stand von BMW und tatsächlich. Kein einziges mal sah ich jemanden im Auto oder über den Lack streichen. Der Sicherheitsmann, der daneben saß und drauf achten sollte, dass niemand die Kiste anschmeißt, war ziemlich arbeitslos.

Es wurden also Fragen nach Prozessor, Distro, Embeddedetc bestellt und nicht nach Hubraum, Verbrauch oder Schuhgröße oder Kontaktdaten der Mitarbeiterin.

Ein erfolgreiches Experiment, welche der Nachwelt lange in Erinnerung bleiben sollte 😉

Linux loves Leitplanke

Interessant, dass es sein kann, dass ein niegelnagelneuer BMW ausgestellt wird und sich niemand dafür interessiert, sondern nur für ein weniger aerodynamsches Köfferchen, dass die Linux Technik für das Boradsystem beinhaltet.

Running linux needs power

Eines der besten Möglichkeiten des Austauschs war für technisch Interessierte sicherlich die Zeit des Essens. Morgens, Mittags, sowie über den ganzen Tag verteilt wurden alle Messebesucher von Kaffee bis Obst mit allem physischen versorgt, was zur angenehmen relaxten Athmosphäre sehr beitrug.

Hier ergaben sich teils interessante und lehrreiche Gespräche.

Top Organisation ..

.. nette Bedienung

.. viel Raum für Innovationen

Open Source makes Money

Noch lange bevor politische Kräfte in großen Städten darüber abstimmen, ob der Umstieg zu Linux eine gute Idee war, gibt es Firmen, die erfolgreich die IT von Unternehmen neu strukturieren, um die vielen Vorteile von Open Source und Linux zu nutzen.

Und für Öffentlichkeits- und Sponsorarbeit bleibt dann auch noch Zeit, wie das  folgende Foto dieses zeigt.

Vorab stelle ich hier, gefilmt von meinem Nexus 5, ein Interview aus der ersten Reihe von Raum 1 in Düsseldorf zur Verfügung.

Die drei Teile der Videos, in denen Linus Torvalds, Linux Gründer und Coredesigner, Fragen zur Politik und mobilen Zukunft des Linux Kernels beantwortet, sind auf diesen und die nächsten zwei Artikel verteilt. Natürlich gibt es das Interview schon länger auf meinem Youtube Kanal. Viel Spaß beim schauen.

 

Das Interview leitet Dirk Hohndel.

 

 

 

 

 

Interview mit Linus Torvalds auf der Linuxcon 2014 Teil 1

Und: Hier gehts zum 2. Teil der Artikelserie (link)

 

ıllıllı  Wie gesagt, hier nur kurz ein paar Eindrücke der CloudCon 2014 in Düsseldorf. Der Auftritt von Linux Torvalds am dritten Tag war sicher der Höhepunkt der LinuxCon. Man hörte, dass er nicht auf jeder Messe erscheint. Das kann man sich auch vorstellen, denn wie jeder von uns, gibt es ja neben dem Marketing oder Präsentation auch das richtige Leben, in dem Verpflichtungen auf einen warten. ;-)ıllıllı

Sep 292014
 

Im Vorfeld der CloudOpen Europe 2014 (13.-15. Oktober in Düsseldorf) ist es mir eine Ehre, eine bekannte Persönlichkeit aus den Reihen erfolgreicher Open Source Software Unternehmen zu Gast auf meinem bescheidenen Blog zu haben. Es handelt sich um Frank Karlitschek, den Gründer der viel eingesetzten und bekannten Cloud Software ownCloud.

Als Experte gibt er nützliche Tipps zur Datensicherheit in der Cloud. Gerade durch die kürzlich statt gefundenen  kleineren und größeren Skandale ist dieses Thema weiterhin im Focus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Wir freuen uns über Infos zur Roadmap von ownCloud und darüber, welche Ziele das Unternehmen für die nähere Zukunft verfolgt. Somit ist das Interview nicht nur für Technikfreaks von Bedeutung, sondern für jeden, der externe Datenspeicher Systeme nutzt.

Frank Karlitschek ownCloud Gründer

Frank Karlitschek ownCloud Gründer

Und. Ja, ich habe es geschafft, ich habe mich zurückgehalten und sie nicht gestellt: Die „why are you so great“ -Frage. Jetzt schweife ich ab. Kommen wir zu den Fragen.

Interview mit Frank Karlitschek

MLB: Herr Karlitschek, wie kann ich meine Daten sicher in der Cloud abspeichern?

Frank Karlitschek: Das ist ist keine einfach zu beantwortende Frage. Der Begriff “Cloud” wird in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Teilweise im Bereich Infrastruktur wie z.B. Amazon AWS oder für File Syncing wie Dropbox, Applikationen wie Facebook oder andere Webservices.

Tatsache ist, dass, falls Regierungen, Geheimdienste, White-Hat oder Black-Hat Hacker oder andere Personen die eigenen Daten finden wollen, dann werden sie vermutlich Mittel und Wege finden, dies zu tun. Das bedeutet aber nicht, dass man die Daten nicht so gut wie möglich schützen sollte. Schlieβlich schlieβen wir alle unser Auto und unsere Wohnung ab.

Wir müssen uns allerdings entscheiden, wie sicher wir unsere Daten schützen wollen. Ich habe ownCloud ursprünglich gegründet, da nicht jeder der File Sync und Sharing Dienste nutzen möchte, gleichzeitig mit den Terms of Services und Nutzungsbedingungen der Public Cloud Services einverstanden ist. Es muss eine Möglichkeit geben, die modernen Cloud Funktionen zu nutzen, ohne gleichzeitig die Kontrolle über die eigenen Daten sowie Privacy und Security abzugeben.

Es gibt heutzutage unterschiedlichste Möglichkeiten, Daten im Unternehmen oder auβerhalb des Unternehmen zu hosten. ownCloud unterstützt unterschiedliche Szenerien, sodass der IT Manager die optimale Architektur wählen kann.

Einige Empfehlungen für eine sichere Datenhaltung sind:

– Es müssen zwingend sichere Passwörter verwendet werden. Viele Data-Leaks der jüngsten Vergangenheit wurden durch unsichere Passwörter erst möglich.

– Dezentralisierung. Nicht alle wichtige Daten sollten an einer Stelle gehostet werden. Dezentralisierung insbesondere unter Berücksichtigung der verschiedenen Sicherheits- und Kostenaspekte ist wichtig.

– Moderne Cloud Technologien sollten verwendet werden, was nicht zwingend hosting “in the cloud” bedeuten muss. ownCloud unterstützt beispielsweise on-premise Technologien wie OpenStack oder off-premise Lösungen wie Amazon S3.

MLB: Was sind die nächsten Software Sprints von ownCloud?

Frank Karlitschek: Wir veranstalten 1-2 Entwicklertreffen pro Jahr. Der nächste Event ist für Anfang nächsten Jahres geplant.

MLB: Zur Roadmap von ownCloud: Was bringt der nächste große Entwicklungsschritt?

Frank Karlitschek: Unser Ziel ist ein 10X Wachstum in der nahen Zukunft. In Anbetracht unseren sehr schnellen Wachstums in den letzten 3 Jahren ist das kein unrealistisches Ziel. (https://owncloud.com/awesome-community)

Daten in der Cloud

Wir werden daran arbeiten, ownCloud noch einfacher für User benutzbar zu machen. Auf Enterprise Seite ist der nächste grosse Schritt “Universal File Access”.

In Organisationen liegen die Daten momentan hauptsächlich in Daten-Silos. Die Situation wird durch Consumer Public Cloud Services wie Dropbox und Google Drive noch verschlimmert. Es gibt hier groβe Security und Privacy Probleme.

OwnCloud wird die Möglichkeit bieten, auf alle Data zuzugreifen, unabhängig wo sie gespeichert sind. Gleichzeitig bleibt die volle Kontrolle über die Daten erhalten.

Die Daten müssen nicht verschoben werden und können in dem entsprechenden System gespeichert bleiben und müssen nicht dupliziert werden.

MLB: Bezüglich Embedded Systems: OwnCloud auf dem Rasperry Pi ist mit ein bisschen Gefrickel schon möglich. Planen Sie in Zukunft Hardware Produkte für Unternehmen oder Endkunden?

Frank Karlitschek: Das ist eine spannende Idee. Wir als ownCloud Inc. werden uns auf unsere Enterprise Produkte konzentrieren und wir beabsichtigen nicht, Hardware Produkte anzubieten.

Allerdings ist das ein spannendes Thema für die ownCloud Community. Auf der letzten ownCloud Contributor Conference in Berlin wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, ownCloud in Router und andere Devices zu integrieren (http://owncloud.org/blog/owncloud-contributor-conference-was-awesome/). Je einfacher ownCloud zu installieren und zu betreiben ist, desto mehr User werden ownCloud verwenden.

MLB: Herr Karlitschek, vielen Dank für die ausführliche Beantwortung der Fragen und die wertvollen Tipps. Meine gewogenen Leser und ich wünschen Ihnen, auch im Interesse aller, weiterhin viel Erfolg mit ownCloud!

 

ownCloud – manage your atmosphere

ıllıllı  OwnCloud sichert nicht nur die Gradwanderung zwischen einfacher Installation, schneller Verfügbarkeit und möglichst hoher Eigenverwaltung über die Datenströme. Niemand anders entscheidet über Größe und Performance des Datenspeichers. Naja, solange niemand meine Blender .bvh – Anim-Dateien gegen mich verwendet, bleibe ich weiterhin Cloud-Fan. Also: Eigener Server? Check! Linux Client? Check! Android App? Prima! Läuft! Oh, Mr Karlitschek and ownCloud, why are you so great? ıllıllı

Sep 152014
 
Cinelerra Linux Video Editor

Der von semi bis professionell Usern geschätzte Linux Video Editor Cinelerra ist nun in der Version 4.6 erschienen. Das jährliche Update bringt wie in der letzten Version 4.5 Verbesserungen in Geschwindigkeit und Stabilität. Auf der neu aufgemachten Seite von cinelerra.org geben sich die Entwickler von Heroine durchaus optimistisch, was die nächsten Entwicklungsschritte des bekannten Video Bearbeitungsprogrammes Cinelerra und das ganze drum und dran betrifft.

Cinelerra mit mehr Community

Mit der aktuellen Kampagne geben die Entwickler eine Neuausrichtung des Cinelerra Projektes bekannt. Die Community soll vergrößert und mehr einbezogen werden, so dass auf Wünsche der Nutzer mehr eingegangen wird.

Weiterhin will man für einen schlanken Produktionsprozess in der professionellen Videobearbeitung sorgen und den Video Editor auf verschiedenen Distributionen lauffähig halten. Besonders mit dem weit verbreiteten Ubuntu und CentOS sollen zukünftige Software Versionen besonders gut zusammenarbeiten.

Cinelerra soll weiterhin kostenfrei bleiben. Trotzdem will man im weiteren Verlauf der Entwicklung eine erhöhte Funktionalität einbringen.

Cinelerra 4.6 src installieren

Die aktuell downloadbare Variante ist der source code von Cinelerra 4.6. Diese kann auf der source forge Seite runtergeladen werden. Diese muss für die eigene Linux Version kompiliert werden. Eine .DEB für Ubuntu /Debian / Mint zum installieren von Cinelerra 4.6 gibt es hier.

Linux Video Editor Cinelerra Features

Cinelerra 4.5 Linux Video Editor

Cinelerra unter Ubuntu

Nachfolgend sind hier noch ein paar Features und Eckdaten von Cinelerra aufgeführt:

Echtzeit-Verarbeitung

Viele Effekte sind schon ersichtlich, ohne das Video vor rendern zu müssen.

OPENGL

Cinelerra unterstützt OpenGL auf einigen NVidia -Grafikkarten , welche die Wiedergabe und das Echtzeit Rendering beschleunigen.

CODECS

Cinelerra unterstützt eine große Menge Codecs zum Import von Video und Audio. Die meisten Formate können direkt von der DVD, Blu- ray oder Original-Datei bearbeitet werden ,ohne Transkodierung. H.264 Video + MPEG4 Audio mit Quicktime Kontainer ist das Standard- Export-Format .

Render-Farm

Für die meisten Anwendungen reicht ein moderner Rechner. Um umfangreiche Projekte schneller zu realisieren, kommen mehrere Rechnersysteme in einer Render-farm schneller zu dem gewünschten Ergebnis.

Linux Video Editor mit neuer Basis

ıllıllı Cinelerra scheint in die richtige Richtung zu gehen. Eher gefühlt hinter verschlossenen Türen entwickelt und geplant, scheint man erkannt zu haben, dass der bekannte Video Editor eine großen Basis benötigt, um nicht den Anschluss an Konkurrenzprodukte wie Lightworks zu verlieren. Von einfach zu erlernenden Programmen wie Openshot oder Kdenlive ganz zu schweigen. Aktuell immer noch mein Lieblingseditor. ıllıllı

Aug 182014
 

Immer wieder hört man Gutes über die hauseigene Game Engine von unserem geschätzten 3D Raytracing und Animationsprogramm Blender. Spiele wie Yo Frankie! sind mit fortgeschrittenen Kenntnissen erstellbar.

Blender Linux Game Engine

Blender Game Engine mit Wasser Shader

Hier ein kurzer Hinweis auf eine Blender 3D Lernvideo – Serie.

Neue Blender 3D Lernvideo – Serie

Wer mehr über die Blender  Game Engine wissen möchte und sich nicht vor der englischen Sprache fürchtet, darf sich gerne die Videoserie von 3D-Palace anschauen.

Anhand eines Beispieles wir die Blender Game Engine und deren Möglichkeiten anschaulich zum mitmachen erklärt. In dem Einführungs Spiel-Engine Tutorial zeigt Der Multimedia Spezialist  Gary Myers wie man mit Modellierung, Texturierung und Beleuchtung eine Gebäude Ebene erstellt.

Ebenso wird durch das Hinzufügen von Spiellogik das Game spielbar gemacht. Viel Spaß beim schauen des Tutorial Videos! Die Blender Game Engine hat nicht nur den Vorteil der Lizenzfreiheit. Ebenso ist sie Cross Plattform fähig und verfügt über ausreichend Echtzeit Effekte und Performance für unterschiedlichste Projekte.

Am Anfang ist das Interesse

Ansonsten lohnt das Arbeiten mit Blender 3D auf jeden Fall. Kurze Clips wie der untere sind schnell erstellt, eine gewisse Einarbeitung und Kreativität vorausgesetzt. Ebenso ist Blender mittlerweile ein Schweizer Messer für Designer und mit den vielen Compositing Möglichkeiten zudem für Filmemacher ein nützliches Werkzeug geworden.

Hierzu gibt es massig Tutorials und Lernvideos. Als Grundlage für das Arbeiten mit der Spiele Engine macht es auf jeden Fall Sinn, sich mit den Grundlagen des Hauptprogrammes zu beschäftigen.

Blender Game Engine Projekt macht Lust auf mehr

ıllıllı Selbst auf älteren Rechner läuft die Engine sehr flott. Das Arbeiten mit dem Editor macht Spaß. Ich habe schon im Stadium von vor zwei Jahren testweise ein paar zusätzliche Objekte in eine Testdemo hinzugefügt, welche auch realistisch im digitalen Wasser angezeigt und gespiegelt wurden. Obwohl gerade Wasser ohne Wellengang etwas statisch wirkt, sieht es wirklich für ein Echtzeitsystem sehr gut aus. Ich bin gespannt, welche Projekte mit der Blender Game Engine noch entwickelt werden.ıllıllı

 

Aug 172014
 

Vor ein paar Tagen ist die Einladung zur LinuxCon Europe 2014 und zur CloudOpen Europe 2014 zu mir reingeflattert. Nun, reingeflattert, ist gut gesagt. Besonders gefreut habe ich mich über einen Tux Muffin und für mich unbedeutender Linux-Blogger die erste Einladung direkt von der Linux Foundation zu den großen Linux Events LinuxCon und CloudOpen 2014.

Synergieeffekte und Networking

In diesem Jahr wurden die LinuxCon + CloudOpen + ELC Europe mit verschiedenen anderen technischen Veranstaltungen zusammengelegt, so dass sich „weitere Möglichkeiten für die Weiterbildung und Zusammenarbeit eröffnen.“ Und das liegt auf der Hand. Viele verschiedene Technologien und Unternehmen und letztlich der Privatanwender profitieren von den daraus entstehenden Synergieeffekten.

LinuxCon und CloudOpen in Düsseldorf

Hier sind die Daten der LinuxCon und Hand in Hand der ebenfalls im Kongress Zentrum Düsseldorf statt findenden CloudOpen.

LinuxCon 2014 Einladung

LinuxCon 2014 Einladung

LinuxCon 2014 / CloudOpen 2014

13. – 15. Oktober

Kongress Zentrum Düsseldorf

Über was dürfen wir uns auf der LinuxCon 2014 und CloudOpen 2014 freuen?

Warum lohnt sich ein Besuch LinuxCon und CloudOpen?

– Vertreter großer bekannter Unternehmen wie beispielsweise OwnCloud äußern sich in Fachvorträgen zu Ihren Themen. Ebenso Entwickler und Projektleiter aus der Linux-Community.

Natürlich ist auch Linux-Erfinder und Visionär Linus Torvalds vertreten. Bezüglich der Vorträge informiere mit einem gesonderten Artikel.

– Es gibt keine vergleichbare Veranstaltung in Europa, bei der sich Entwickler, Systemadministratoren, Systemarchitekten und technisches Fachpersonal mit unterschiedlichen Qualifikationen zwecks Bildung, Zusammenarbeit und Problemlösung unter einem Dach zusammenkommen

– Es finden statt sage und schreibe 100 Teilveranstaltungen zu innovativem Content z.B. bezüglich Kernel-Updates, Speichertechnologien und Schnittstellen, zu Sicherheit, Internet of  Things sowie Vorträge zum Thema Kooperation und Best Practices bei Open-Source-Projekten

– Es wird bezüglich Linux Embedded Entwicklung und Produkten einiges gezeigt und geboten. – CloudOpen Europe bietet technischen Content in Bezug auf Open-Cloud-Plattformen einzige Veranstaltung, bei der sich verschiedene Open-Cloud-Technologien unter einem Dach zusammenfinden AWS, Chef, CloudStack, Docker, Gluster, Hadoop, Juju, KVM, Linux, MariaDB, MySQL, OpenDaylight, OpenStack, oVirt, Puppet, SaltStack, Xen Project u.a. Also ein Mekka für Open Source und Linux Begeisterte.

Mehr über die Linux Foundation

Wer immer schon wissen wollte, wer oder was sich hinter der Linux Foundation verbirgt, darf unteres lesen: „Die Linux Foundation ist eine gemeinnützige Vereinigung, die sich der Verbreitung von Linux und der kollaborativen Software-Entwicklung verschrieben hat. Die im Jahr 2000 gegründete Organisation unterstützt das Werk des Linux-Entwicklers Linus Torvalds. Sie fördert, schützt und verbessert das Linux-Betriebssystem und kollaborative Software-Entwicklung, indem sie die Ressourcen ihrer Mitglieder mit denen der Open-Source- Community zusammenbringt. Die Linux Foundation bietet ein neutrales Forum für Zusammenarbeit und Bildung.

Sie veranstaltet Kooperationsprojekte und Linux-Konferenzen wie LinuxCon und beschäftigt sich mit Forschungsarbeiten und Inhalten, die zu neuen Erkenntnissen über Linux und kollaborative Software-Entwicklung führen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.linuxfoundation.org. Marken: Linux Foundation, Linux Standard Base, MeeGo, Tizen und Yocto Project sind Marken der Linux Foundation. Linux ist eine Marke von Linus Torvalds.“

Danke Linux Foundation

ıllıllı In eigener Sache: Vielen Dank für die liebe Einladung zur LinuxCon. Es war für mich sehr überraschend, einmal Post von der Linux Foundation zu erhalten. Und dann noch so kreative.

LinuxCon CloudOpen 2014

LinuxCon 2014 Einladung

Vielen Dank für die Arbeit am größten Open Source Plattform. Es toll, an diesem großen Projekt teilhaben zu dürfen. Viel Freude und Inspiration Euch allen! Euer Multimedia Linux Blogger ıllıllı

Nov 122013
 

Musik in der Cloud abzuspeichern, ist eine prima Sache. Speicherplatz gibt es massig, sogar kostenfrei. Für das Lieblings Betriebssystem braucht man jetzt lediglich eine sinnvolle Software, die wenn möglich so viele Accounts wie möglich zusammenfasst, um schnell und bequem auf möglichst viel Musik zugreifen zu können.

Cloud Musik Player in neuer Version

Cloud Musik Player in neuer Version

Der Nuvolaplayer ist für Linux, was den Cloud – Zugriff betrifft, eine gute Wahl. Was mir beispielsweise gefällt ist der automatische Download von Lyrics und die Kompatibilität zu so vielen Cloud Diensten wie möglich.

Cloud Musik from everywhere

Beim Nuvola Player sind es Google Play Music, Amazon Cloud Player, 8tracks, Grooveshark, Hype Machine, Pandora, Rido. Beispielsweise Google Play bietet die Möglichkeit, bis zu 20 000 Titel zu verwalten und der upload ist kostenfrei.

Nuvolaplayer in Ubuntu 13.10 installieren

Obwohl der Entwickler die Arbeit an dem Cloud Musik Spieler eingestellt hat, ist er noch verfügbar für Ubuntu 13.10 Saucy, Ubuntu 13.04, Ubuntu 12.04 über ein PPA. Wer schon einige Zeit wieder versuchte, nach einem Betriebssystem Update den Cloud Player zu installieren, erlebte eine Überraschung. Trotz korrekter Installationsschritte passierte nicht viel. Und in der Tat, es funktioniert wirklich nur das „unstable“ ppa. Ob sich da noch was dran ändert, wird die Zukunft zeigen. Bei mir lief zum einen die Installation und der Nuvolaplayer selbst korrekt und ohne Abstürze.

Nuvolaplayer 2.2

Einige bekannte Anbieter werden unterstützt

Wer sich an den beliebten Cloud Player gewöhnt hat und sich nicht vor dem unstable-Status scheut, kann einfach die folgenden Befehle in ein Terminal eingeben:

sudo add-apt-repository ppa:nuvola-player-builders/unstable

Dann die Datenbank updaten mit dem Befehl:

sudo apt-get update

Danach einfach den Player samt optionalen Flash-plugins mit dem folgenden Befehl installieren.

sudo apt-get install nuvolaplayer nuvolaplayer-flashplugin

ıllıllı Natürlich gibt es für Cloud Musik Anbieter sinnvolle Web Oberflächen. Jedoch findet sich eher selten die Möglichkeit, auf mehrere Anbieter in kurzer Zeit zuzugreifen und damit auf soviel Musik, wie möglich. Kennt vielleicht ein Leser des Blogs eine gute Alternative für einen Player, der mehrere Cloud Anbieter unterstützt? Bin da ganz offen für Vorschläge.ıllıllı

Nov 052013
 

Im Hause der Linux Foto Software Gimp pflegt man ja gerne so manches mal, die ein oder andere Versionsnummer zu überspringen. Wer den Entwicklern mit der Entwickler Version 2.9 über die Schulter schauen und bereits jetzt schon die Features der 2.10 er Version anschauen möchte, kann das gerne tun.

GEGL / high bit depth 16 bit und Warp Transformtool

Foto Software in Version 2.9.1

Build 2.9.1 der Bildbearbeitung

Die wesentliche Neuerung in Version 2.10 der Foto Software wird die komplette Unterstützung von GEGL / high bit depths. Das heißt dass endlich 16bit und 32bit pro Farbkanal, sowohl integer und float unterstützt werden. Diese Funktion ist mit der 2.9 schon aktiv und kann getestet werden. Das neue Warp Transform Tool macht auch einen sehr passablen Eindruck und hat es mit gleich angetan. Das Symbol in der Werkzeugleiste gleicht einer Spirale. Es macht Spaß, damit Bilder zu korrigieren oder gerade Gesichter bis zur Unkenntlichkeit zu verschönern ;).

Installation GIMP 2.9 (development build) in Ubuntu

Thorsten Stettin hat aus den Entwicklung Builds der Foto Software wieder eine schöne PPA für Ubuntu / Linux Mint Anwender gebastelt. Version 2.9 ist keine offiziell stabile Version (bei mir läuft sie aktuell ohne Einschränkungen), die veröffentlicht wird, aber vollständig genutzt werden kann. Empfehlenswert ist eine solche Version für den produktiven Einsatz nur bedingt. Im schlimmsten Fall könnte diese Installation das System gefährden. Deshalb hier nur eine kleine Warnung zur Vollständigkeit. Der nächste Schritt der Entwickler der beliebten und umfangreichen Open Source Bildbearbeitungssoftware, die für alle Anwender gilt, wird die stabile Version 2.10 werden. Bis dorthin kann die 2.8, respektive wie nachfolgend erklärt, die aktuelle 2.9.1 installiert werden.

Um die 2.9 des Foto Editors in Ubuntu 14.04 , 13.10 oder 13.04 zu installieren, einfach folgende Befehle im Terminal eingeben:
sudo add-apt-repository ppa:otto-kesselgulasch/gimp-edge
sudo apt-get update
sudo apt-get install gimp

Back to the roots

Wer die alte Gimp Version wieder haben möchte, für den gibt es folgenden Fall back! ( Deinstallation der GIMP 2.9 Entwicklungsversion PPA wird gelöscht):
sudo apt-get install ppa-purge
sudo ppa-purge ppa:otto-kesselgulasch/gimp-edge
Nov 022013
 

Nach dem drei Release Kandidaten ist nun die stabile Version Blender 2.69 zum download verfügbar. Blender 3D setzt weiterhin verstärkt auf GPU-unterstütztes Rendering und hat seinen dafür optimierten Cycles Renderer weiter ausgebaut.

Zusätzlich zu vielen neuen Möglichkeiten wurden gemäß den Entwicklern über 270 Programmierfehler der Vorgänger behoben. Ebenso wurde das Sky-Rendering verbessert, damit kreative Benutzern ein noch angenehmeres Ambiente simulieren können.

Never run a changing 3D Software?

 

Oder wars andersrum ;). Na jedenfalls haben sich die Blender Guys Gedanken über Benutzer gemacht, die nicht alle paar Monate eine neue Blender Version installieren möchten, jedoch trotzdem von Fehlerbehebungen profitieren möchten. So soll es vergleichbar mit dem Ubuntu Update Gedanken Blender Versionen mit den neuesten Features geben und welche, man höre und staune, mit einer Art Longtime Support für Benutzer, die sich eher mit 3D Rendering, als mit Updates und Umlernen bezüglich Bedienung und Möglichkeiten beschäftigen möchten.

3D Software in neuer Version

Tux mit Ten24 Köpfchen

Mit der Version 2.9 des 3D Programmes ist nun ein verbesserter Import des FBX-Dateiformates möglich.  Animationen klappen zwar noch nicht für den Import. Außerdem wurde der Export im FBX Format erweitert.

Blender durch und durch realistisch

3D Software Lichtstreuung

Subsurface Scattering bewirkt ein realistischeres Aussehen

Realistische Oberflächen waren nie eine Schwachstelle des 3D Renderers. Aber besser geht es ja bekanntlich immer. Das sogenannte Subsurface Scattering berechnet die Lichtstreuung, die innerhalb einer Oberfläche eines Objektes und erzeugt mit der aktuellen Ausgabe des 3D Renderers mittels neuerer Algorithmen verbesserte Ergebnisse.

Für die GPU darf es haariger werden

Das Rendering von Haaren wurde in der Bedienung vereinfacht und mit verbesserten Effekten versehen. Z.B. kann ein realistischer Eindruck durch reflektierende und durchscheinende Elemente entstehen, welcher durch einen eigenen Shader realisiert wird.

Mehr als der Durchschnitt

Ein weiteres interessantes Feature ist die Mesh- Halbierung.  Hierbei können Körper einfach zerteilt werden.  Die Lücken, die  entstehen, füllt Blender einfach mit dem umgebenden Daten. Gerade um die Eigenschaften eines Werkstückes zu erklären,  vielleicht auch für industrielle Anwendungen, könnte dieses Feature interessant sein. 

Blender 2.9_2.jpg

Die 3D Software kann noch einfacher mit Haaren umgehen – Ok Tux hat natürlich Federn 😉

Hier könnt Ihr die neuen Features im Einzelnen nachlesen. Oder noch besser.  Ihr installiert es und fangt heute an mit kreativem 3D!

Blender läuft weiterhin unter Windows, Mac OS X und Linux und steht in Version 2.69 zum Download bereit.

ıllıllı Für viele Anwendungen ist die 3D Software Blender mittlerweile auf Augenhöhe mit kommerzieller Software. Auch die Bedienung und die Performance sind auf einem guten Weg.ıllıllı