Jan 132015
 

Hier ist der letzte Teil  der LinuxCon Nachlese mit meinen abschließenden Eindrücken der Messe. Wo waren die Hauptpunkte? Die Antwort auf die Große Frage: Wie die Linux Foundation ihr Lieblingsprodukt definiert,  wurde beispielsweise am dritten Tag der LinuxCon im Saal 1 gezeigt.

„Linux is sharing“

Vielleicht habe ich es bis zu dieser LinuxCon nicht verstanden. Nun weiß ich, was Linux und Open Source für die Weltgemeinschaft bedeuten kann. Es ergibt sich ein Vorteil für alle, die an gemeinsamen Projekten teilhaben und letztendlich für alle, die die Software nutzen. Dahinter stehen ganz klare kommerzielle Interessen. So schön und einfach zugänglich Gratis Open Source Software für Anwender wie mich gestrickt ist. Letztlich muss irgendjemand Zeit und Geld investieren, um eine gute Lösung anzubieten. „Sharing the best getting the most“.

Live long and prosper with linux

Ein schönes Beispiel für Sharing, welches jedem einen klar ersichtlichen Nutzen gibt, ist das weltweit laufende medizinische Projekt OpenMRS. So rettet freie Open Source Software sogar Menschenleben. Das wirkte vielleicht etwas übertrieben, war jedoch Tatsache. Denkt man jedoch weiter über das Thema nach, ergibt sich aus dem Sharing Gedanken wirklich ein Einsparen von Arbeits- und Lebenszeit, so dass Fortschritte von Projekten stark beschleunigt werden können. Es ist schon fast eine Herausforderung, bei Vorträgen wie diesen nicht euphorisch zu werden.

Linux Foundation brings all together

Diese Kooperation, welche unterschiedlichste Unternehmen, sogar Konkurrenten verbindet, ist meines Erachtens nur durch die freie und offene Architektur von Linux möglich.

Und hier ist ganz besonders die (Aufklärungs) Arbeit der Linux Foundation zu nennen, die zum einen (mit Papa Linus) für die Aktualisierungen des Linux Kernels zuständig zeichnet und durch Schulungen und Projekte gerne unterstützt. Kongressähnliche Events wie die LinuxCon / CloudCon / Embedded Con tragen zum guten Image der Linux Foundation weiter bei. Leute, schlagt mich, aber ich mag die Linux Foundation und die Arbeit der Leute, die dahinter stehen. Vom Marketing Bereich, über die Messeplanung bis zu den offiziell angestellten Kernel-Entwicklern.

 

Keilerei um Open Source

Die Cloud, der man vertraut

Die Gegenwart und Zukunft liegt in der Cloud. Soviel steht fest. Wie im Unternehmens WAN Cloudtechnologien für einen effizienten Workflow sorgen und gleichzeitig Sicherheitsaspekte nicht außer Acht gelassen werden, zeigte eindrucksvoll Frank Karlitschek, der Gründer von OwnCloud. Im Vorfeld der LinuxCon beantwortete er bereits schon ein paar interessante Fragen in einem Interview, welches man auf meinem Blog nachlesen kann.

Frank Karlitschek von OwnCloud

 

Howgh! Am Stand von Apache: Cloud Theorien und T-Shirts

Auch HP im Zeichen der CloudOpen

HP Helion basiert auf der OpenStack-Technologie und soll zu erheblichen Produktivitätssteigerungen innerhalb eines Unternehmens führen. Cloud machts möglich.

 

 Milliarden EUR/ Dollar für Gratis Software?

Warum sollten Unternehmen Milliarden investieren, um Software zu entwickeln, deren Quelltext sie jedem offenlegen?

Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Wie können Unternehmen mit starkem kommerziellen Anspruch nur so viel Geld in freie Software investieren? Ganz einfach. Auch freie Software muss entwickelt, angepasst und strategisch richtig eingesetzt werden. Open Source ist für viele Unternehmen, gerade für die ganz Großen und immer mehr mittelständische bis größere ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden, in den jährlich viele Milliarden fließen.

 

Großer Open Source Pusher Huawei: Hier mit Anthony Soong (links)

Linus Torvalds: Nur echt mit diesem Zeichen

Die Linux Foundation war sich um die Popularität ihres Aushängeschildes und Linux Erfinders Linus Torvalds bewusst und so bediente sie sich eines Gimmicks, um die erwarteten Massen mit einem Souvenir zu versehen. Ein Zauberkasten mit Blitzlicht mixte das eigene Konterfei digital mit einem gespeicherten Linus Torvalds Foto. Naja, wer’s mag.

IMG_20150112_182801

Linus fake for the touristas

 

 

„Is it a Nexus 4?“

Ein wahrer Linux Begeisterter gibt sich natürlich nicht mit einer Kopie zufrieden, sondern nur mit dem Original. Am 3. Tag stand Linus‘ Interview auf dem Plan und danach gab es für wenige noch kurz die Möglichkeit, mit ihm ein paar Worte zu wechseln oder ein Erinnerungsfoto zu schießen. Zitat Linus:“Oh its white. Is it a Nexus 4?“. Nein, mein Nexus 5 war für die mehr oder weniger ansehnlichen Blog Fotos von der LinuxCon verantwortlich.

 

Linus Torvalds (rechts 😉   )

Hier ist wie versprochen der dritte Teil des Interviews mit Linus Torvalds.

Interview mit Linus Torvalds auf der Linuxcon 2014 Teil 3

Hier gehts zum ersten Artikel der Serie (link)

Hier gehts zweiten Artikel der Serie (link)

Open Source Blockbuster

ıllıllı  Das waren die drei Tage als Gast der Linux Foundation in Düsseldorf. Drei Tage voller Input, dem Kennenlernen von absoluten Open Source Spezialisten und mit bekannten Branchengrößen auf Tuchfühlung. Sollte sich wieder eine ähnlich gute Möglichkeit ergeben, meine Lieblingsmesse zu besuchen, bin ich wieder dabei. ıllıllı


knabbertux3.jpgMein Open Source Pinguin knabbert liebend gerne beim schreiben und recherchieren. Wenn Ihr ihn füttern möchtet, geht das einfach über Paypal.
Jede kleine Makrele ist willkommen 😉 :
Ein fröhliches Crunch Crunch und weiterhin viel Spaß beim lesen.

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